Von Frieden und Freiheit

1920 1280 Elisabeth Karsten

Ich schildere hier meine ganz persönlichen Eindrücke und Gedanken zur Demonstration in Berlin am 29. August 2020, mit dem Motto „Ein Fest für Frieden und Freiheit“. In Begleitung von Nicolai Hönig, einem lieben Freund und „Bruder im Geiste“ aus Mainz war ich von 12-20 Uhr da. Wir waren die meiste Zeit in Nähe der Siegessäule. 

TEIL I: DIE ATMOSPHÄRE

Das schönste an der Demo ist dieses Gefühl von unverstellter Natürlichkeit. Als wir kommen, ist das Brandenburger Tor offen, nachdem es wohl zuvor von der Polizei geschlossen worden war. Von dem LKW-Konvoi, der später den 17. Juni langfahren soll und auf Höhe der Friedrichstraße steht, kriegen wir noch nichts mit. Gemeinsam mit vielen anderen laufen wir Richtung Siegessäule.

Offene Gesichter und offene Herzen

Die Menschen gehen aufrecht. Sie tragen keine Maske sondern höchstens Transparente. Alle sehen sich erfreut und dankbar gegenseitig in die Augen.  Menschen allen Alters, manche im Kinderwagen, mit Rollator, Krücke oder Rollstuhl. Genauso viele Männer, wie Frauen. Und alle Bildungsschichten – ähnlich, wie bei einem Volksfest. Wir hören unterschiedlichste deutsche Dialekte aus allen Gegenden Deutschlands und auch ein paar Schweizer und Österreicher.

Und unterschiedliche Nationen sind präsent. Wir sehen Fahnen aus Schweden, aus Italien, aus Griechenland, aus Kroatien, aus der Türkei und aus Amerika. Auch die schwarz-weiß-rote deutsche Reichsfahne – wird geschwenkt. Aber davon sind nicht mehr vorhanden, als von den anderen Fahnen. Außerdem auch einige Regenbogenschilder – und Fahnen. Der Panzer am sowjetischen Ehrenmal ist mit einem Bild von John Lennon geschmückt und der Texttafel „Peaceful Revolution –Dancing for Democracy“. Neben der Hauptbühne an der Siegessäule hängt ein großes Portrait von Mahatma Gandhi.

Auf halbem Weg zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule steht ein Konzertflügel auf der Straße. Darauf darf jeder spielen. Wir bleiben stehen und lauschen drei verschiedenen Pianisten. Einer davon, ein junger exotisch aussehender Mann spielt sehr gut ein paar bekannte Lieder, wie „Imagine“ von den Beatles und „We are the World“ von Michael Jackson. Wir singen begeistert mit. Zwischendrin kommt eine Ordnerin und gemahnt an die Abstände, wir geben bereitwillig nach und immer mehr Menschen singen mit. Definitiv ein Hauch von Frieden und Freiheit.

Wut statt Angst

Dieser Angst-Bass-Beat, der sonst im Berliner Alltag überall wahrnehmbar ist – besonders wummernd in Supermärkten und dem öffentlichen Nahverkehr ist hier nicht spürbar. Allerdings nehmen wir eine andere Energieströmung war, die einen durchaus bedrohlichen Charakter hat. Je genauer ich hin spüre, umso deutlicher wird mir:  es sind genaugenommen zwei Strömungen. Sie haben einen ähnlichen Charakter, aber sehr unterschiedliche Qualitäten und diese sind gegeneinander gerichtet. Ich würde sie als „helle“ und „dunkle“ Wut bezeichnen. Die dunkle Wut strömt durch jene, die gegen die Demonstranten sind. Die diese als unverschämte und anmaßende Bedrohung ihrer Identität, ihrer Rolle und des von ihnen zu schützenden Systems empfinden. Begleitet von den Gedanken: „Wie können sie es wagen? Für wen halten sich diese Leute eigentlich? Wissen sie nicht, mit wem sie es in Wirklichkeit zu tun haben?“

Es gibt auch eine helle Wut

Und dann ist da die gewaltige Strömung der „hellen“ Wut. Sie erinnert mich an den Begriff des „göttlichen Zorns“, der im Übrigen nichts mit Gottes Unmut ob seiner missratenen Schöpfung zu tun hat. Tatsächlich bezeichnet der „göttliche Zorn“ eine Qualität von Wut, die jenen, die sie verkörpern, göttliche Kräfte verleiht, um Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die ohne diese Kräfte nicht zu beseitigen wären. Z.B. einen schweren Baumstamm anzuheben, der ein Kind eingeklemmt hat.

Diese helle Wut strömt mehr oder weniger stark durch jeden einzelnen Demonstranten. Begleitet wird sie von einer tiefen Traurigkeit, dass Menschen andere noch immer unterdrücken wollen und mutwillig Zwietracht säen. Sowie von einer tiefen Liebe zu den Mitmenschen und einer Sehnsucht nach einem gesunden Leben in Frieden und Freiheit und dies für nichts auf der Welt preis zugeben. Die Gedanken dazu sind: „Wenn Wahrheit zur Lüge wird, wird Widerstand zur Pflicht“ und „Je weniger Gewalt desto besser. Eine Welt von Frieden und Freiheit kann auch nur friedlich und mit Mitgefühl errichtet werden.“

Freidenker aller Art bekunden ihr Missfallen

Auf der Straße des 17. Juni tummeln sich die unterschiedlichsten Gruppen und auch Einzelpersonen, die ihre Haltung mehr oder weniger deutlich zum Ausdruck bringen. Ein Mann trägt ein Schild „Über die Art, wie ich sterbe, darf ich entscheiden, über die Art, wie ich lebe, nicht“. Viele bekunden auf unterschiedliche Art ihren Widerstand gegen Zwangsimpfungen. Ein Ehepaar trägt T-Shirts im Partnerlook mit dem Text: „Wir leben in der DDR 2.0“ und „Orwells 1984 ist jetzt“.

Eine Gruppe, die sich #berlinerfreiheit nennt hat mehrere blaue Plakate mit dem Slogan: „Schaut dem Volk aufs Maul!“  Ein ähnliches Blau haben auch die Schilder von ein paar AfD-lern. Eine weitere Gruppe trägt Transparente  auf denen bekannte deutsche und amerikanische Politiker in Sträflingskleidung zu sehen sind. Auch eine Gruppe, die große Pappkreuze und ein Banner mit „Jesus saves you“ hält ist dabei. Sowie diverse kleinere Gruppen, denen es ihren Schildern gemäß vor allem um Kinder und eine ökologisch bewusste Zukunft geht. Dazu werden diverse Flyer verteilt. Auch von der neuen Wochenzeitung „Demokratischer Widerstand“ werden kostenlose Exemplare verteilt.                                                                                                             ,

Widerstand stärkt Kreativität

Es gibt eine Gruppe von Bikern, kahlrasiert, mit neongelben Westen mit und muskulösen tätowierten Armen, an denen die Armbinde mit dem Schriftzug „Ordner“ prangt. Ein paar von ihnen tragen auch lustige Masken, die aus einem Stoffrand und Gemüsenetzen in der Mitte bestehen.  Eine Frau hat einen Schirm mit lauter bunten Schildern behängt, auf dem ihre Zukunftswünsche stehen und eine goldene Styroporkugel oben drauf befestigt. Eindrücklich ist ein Plakat, wo ein Kreis von Politikern zu sehen ist, die ihren Kopf immer direkt vor dem nackten Hintern eines anderen Politikers haben. In den Hintern steckt  jeweils eine dicke Spritze, in der sich Dollarzeichen befinden…

Zu den besonders originellen Maskenträgern gehört auch ein Herr mit schwarzer Schnabelmaske, wie man sie von mittelalterlichen Darstellungen der Pest kennt und schließlich wandert ein Mann in Schafskostüm, mit schwarzer Brille, Blindenstock und einem Schild um den Hals herum, auf dem steht: „Spiegelleser wissen mehr.“

Eine Frau den Slogan hat auf der Brust „Mit dem zweiten lügt man besser“ und auf dem Rücken ein Mainzelmännchen mit langer Nase, das sich das linke Auge zuhält. Und auch andere T-Shirts bekunden die Meinungen ihrer Träger. Z.B.  „Ich bin nicht links. Ich bin nicht rechts. Ich bin Mutter von vier Kindern.“  Auch viele Einzelpersonen sind da, die T-Shirts tragen mit dem Sonnensymbol (ein goldener Kreis mit goldenem Punkt in der Mitte) und dem Slogan: Erkennen-Erwachen-Verändern. Sie zeigen ihre Verbundenheit mit Heiko Schrang, einem bekannten Wahrheitskämpfer. Für die Mainstreammedien ist er ein unangenehmer Verschwörungstheoretiker, für die wachsende Zahl der Wahrheitssuchenden eine ihrer Leitfiguren.

Die „hellwütigen“ werden immer mehr

Immer wieder kommt von der Hauptbühne die Ansage, dass wenn wir uns nicht an die 1,5 Meter Abstand halten – scherzhaft auch der „Merkelmeter“ genannt, die Polizei die Demo abbrechen wird. Ordner setzen sich aktiv in der Menge um die Siegesssäule dafür ein und langsam breitet sich die Masse in die Straßen um die Siegessäule aus. Und obwohl wir auch genau gegen diese Art Schikane protestieren, richten wir uns danach – denn die Durchführung dieser Versammlung geht vor. Es wird auch mehrfach von der Bühne aus dazu aufgefordert, Menschen die provozieren, der Polizei zu übergeben; „Wir sind eine friedliche Demonstration“.

Bei einer Umfrage von der Hauptbühne, wer denn schon am 1.8. dabei gewesen sei, hebt ein knappes Drittel die Hand, und bei der Frage, wer zum ersten Mal gekommen ist, fliegen entsprechend die restlichen zwei Drittel Hände in die Luft: der folgende Applaus ist ohrenbetäubend. Und wir werden immer mehr.

Warum wir auf die Demo gegangen sind

Nicolai rief mich am Montag an und meinte, er hätte den spontanen Impuls, am Samstag zur Demo zu gehen. Zum einen wolle er sich mit eigenen Augen ein Bild von dem Geschehen machen. Er wolle unabhängig vom Medieneinfluss selbst sehen, wer da wirklich hingeht. Sind es wirklich lauter Rechtsradikale, Gesundheitsrebellen und weltfremde Demokratiezerstörer? Zum anderen war ihm auch die historische Bedeutung klar und das wollte er nicht versäumen. Für ihn war es die erste Demo seines Lebens und er ist mittleren Alters!

Auch mich treiben diese Gründe hin – zumal ich ja in Berlin lebe und mir die lebendige Geschichte auf dem Silbertablett serviert wird. Ich war zuletzt vor dreißig Jahren auf einer Demo und bin ansonsten jemand, der größere Menschenansammlungen eher scheut. Aber beim Hinspüren zu der Veranstaltung war mir klar, dass es einiges zu entdecken geben würde, was in den alternativen Medien vielleicht nur wenig und in den Mainstreammedien garantiert gar keine Beachtung finden würde. Mich interessieren grundsätzlich gesellschaftliche Bewusstseinsbewegungen und so bin ich über die Maßen neugierig, was da gerade aus der Mitte der Menschheit neu entstehen will. Berlin ist nur eine von vielen Brutstätten auf der Welt für echten Frieden und Freiheit. Auch in London und Ottawa sind an diesem Tag Tausende auf der Straße.

Hier sind wir zur Abwechslung mal Teil einer Mehrheit…

Beide haben wir unsere Entscheidung nicht bereut. Auch wenn in seinem, als auch meinem Freundes- und Bekanntenkreis vielfach völliges Unverständnis darüber herrscht, wie wir uns Menschen anschließen können, die sich aus ihrer Sicht mit beschränkter Intelligenz für das Falsche engagieren. Doch wir erfahren etwas völlig anderes. Diese Menschen nehmen teilweise weite Anfahrtswege, entsprechende Kosten und organisatorischen Aufwand in Kauf, um in Berlin auf die Straße zu gehen, weil ihnen ihr Frieden und ihre Freiheit kostbar sind. Und es werden immer noch mehr. Nicolai meint, dass er mal bei Rock am Ring mit 80.000 Menschen dabei war. Hier seien deutlich mehr.

Gegen 13 Uhr ist das Internet an der Siegessäule völlig zusammengebrochen. Es wird gemunkelt, dass die Polizei Störsender aktiviert hat und andererseits wird vermutet, dass das Datenvolumen einfach zu groß ist. Wie auch immer – wir sind für eine Weile von anderem Geschehen abgeschnitten. Deswegen kriegen wir auch erst sehr viel später mit, was sich zeitgleich Unter den Linden abgespielt hat, wo die Polizei auf höchst perfide Weise das Starten des LKW-Konvois verhindert hat.

Aufgrund der Personendichte direkt an der Siegessäule weichen Nicolai  und ich schließlich nach Süden, in die Hofjägerallee aus. Wir suchen uns ein schattiges Plätzchen vor der dort platzierten LED Leinwand, um das Geschehen auf der Hauptbühne zu verfolgen. Um uns herum sitzen und liegen Menschen in höflichem Abstand auf der Erde. Auch hinter uns im angrenzenden Tiergartenpark. Vor uns lagert eine freundliche Gruppe aus Baden-Württemberg mit schwäbischem Tonfall, Campingstühlen und Pizzakartons, rechts neben uns ein binationales Päarchen und Mutter im Rollstuhl. Neben mir ein schwules Pärchen, neben Nicolai eine Gruppe von Jugendlichen.

TEIL II: DAS PROGRAMM

Das Programm auf der Hauptbühne geht etwa sechs Stunden, mit diversen Rednern, musikalischen Einlagen und Kurzmeditationen für Frieden und Freiheit. Die Reden im Einzelnen sind alle mehr oder weniger problemlos auf den Kanälen der alternativen Medien zu finden. So kann sich jeder einen eigenen Eindruck verschaffen.  Ich fasse hier nur das für mich Wesentliche zusammen.

Von verwirrten Corona-Leugnern kann keine Rede sein

Die Reden enthalten vor allem eine Bestandsaufnahme all dessen, was nicht in Ordnung ist. Der Vorwurf der „Corona-Leugner“ wird mehrfach angesprochen. Immer  wieder wird erklärt, dass keiner der Anwesenden die Existenz des Virus leugnet, sehr wohl aber die seitens der Regierung ergriffenen Maßnahmen in Frage stellt. Denn diese haben weit schlimmere Folgen, als sie der nun offensichtlich ziemlich harmlose Virus je hatte. Häufig wird der prominente Virologe Sucharit Bakdhi zitiert. Außerdem wird mehrfach über die Massenmedien und ihre konstante Verdrehung der Tatsachen gespottet.

Michael Ballweg

Der Chef von Querdenken eröffnet die Reden und fordert die sofortige Beendigung der Corona-Maßnahmen, den Rücktritt der Regierung, sowie einen Friedensvertrag und eine Verfassung im Namen des Souveräns auf Basis des Grundgesetzes. Wir können nicht einschätzen, was seine ganz persönliche Agenda dabei ist. Ob er in Wirklichkeit eine politische Karriere anstrebt oder ob er gar Teil der sogenannten kontrollierten Opposition ist, wie auch manche vermuten oder er noch einen ganz anderen Dienstherrn hat. Doch aus meiner Sicht ist dies zweitrangig.

Was ihn und seine Mitarbeiter auszeichnet, ist die Meisterleistung diese Riesendemo auf so elegante Weise zu organisieren. Vermutlich ist es seine „Schicksalsaufgabe“ das Vehikel für den Widerstand zu liefern. Ohne Querdenken wären Hunderttausende Menschen nicht so reibungslos zusammen gekommen. Selbst den Umgang mit der Polizei managt sein umfangreiches Team aus Anwälten auf beeindruckende Weise. Wie dieser unglaubliche Aufwand – LED-Leinwände auf allen Straßen rund um die Siegessäule, Lautsprechertürme in regelmäßigen Abständen und Wasserhydranten, sowie Dixieklos an den Straßenrändern – finanziert wird, scheint rätselhaft. Selbst wenn Ballweg hoffen sollte, das Geschehen für seine wahren Zwecke instrumentalisieren zu können, so bezweifle ich, dass das funktioniert. Wir sind zu viele. Bisher hat die Bewegung die Unlauteren immer irgendwann aussortiert. Der Autor Traugott Ickeroth schreibt in seinem Blog zum Geschehen regelmäßig dazu: „Das Kollektiv ist das Korrektiv“.

Robert Kennedy

Seine Rede ist sicherlich die spektakulärste an dem Tag. Er sagte viele kluge und wichtige Dinge – und ich kann nur jedem empfehlen, sich die Rede bei Youtube selbst anzusehen. Besonders wichtig fand ich seine Bemerkung, dass sein bekannter Onkel: John F. Kennedy in seiner Rede von 1963 die mit den berühmten Worten „Ich bin ein Berliner“ endete, die deutschen für ihren Kampf gegen den globalen Totalitarismus würdigen wollte. Und jetzt, fast vierzig Jahre später seien es wieder die Deutschen, die dem globalen Totalitarismus die Stirn böten…

Heiko Schöning

Er vertritt die Organisation „Ärzte für Aufklärung“ und stellt fest, dass es in Deutschland im gleichen Zeitraum des vorigen Jahres von Januar bis August mehr Tote gab, als dieses Jahr im gleichen Zeitraum mit der sogenannten „Pandemie“. Darüber hinaus ist dieses Jahr die Säuglingssterblichkeit gesunken, und es gab weniger Krebs- und Herzinfarkttote. Aus seiner Sicht alles Hinweise, dass sich das Gesundheitswesen gründlich selbst prüfen muss. Außerdem berichtet er von leeren Krankenhäusern, sinkenden Infektionszahlen und dass es nun wissenschaftlich erwiesen ist, dass Covid19 nur leichte bis mittlere Grippesymptome verursacht. Dennoch will die Regierung die Maßnahmen wieder anziehen: ein zweiter Lockdown sei geplant. Da es ganz offensichtlich keine gesundheitlichen Gründe dafür gebe, könnten sie nur politischer und wirtschaftlicher Natur sein.

David Claudio Sieber

Ein Mitglied von Bündnis90/Die Grünen in Flensburg stimmt dem zu. Er schildert außerdem, wie wenig die Politiker seiner Partei daran interessiert waren, sich selbst gründlich über die Situation zu informieren und eine kompetente Entscheidung zu treffen, deren Folgen immerhin unsere ganze Bevölkerung von 83 Millionen Menschen nun tragen muss. Seine Bemühungen, die anderen über die Sachlage – die er sich in nächtelanger Lektüre aneignete – zu informieren wurde abgetan. Er stand schließlich als Verschwörungstheoretiker da und die Politiker waren sich einig, dass die Entscheidung der Bundesregierung für einen Lockdown rechtens und angemessen sei. Siebert stellt fest: es gibt keine wirksame Oppositionspartei in Deutschland. (Nachtrag: drei Tage nach seiner mutigen Rede wurde er bei den Grünen rausgeworfen).

Reiner Fuellmich

Ein in Deutschland und den USA tätiger Anwalt. Er zeigt u.a. auf, was die Fehlentscheidungen der Regierungen in Sachen Corona für die Wirtschaft für Folgen hat und dass es vollkommen legitim ist, dagegen zu klagen und sie für den Schaden, den sie absichtlich verursacht haben, zur Rechenschaft zu ziehen.

Auch ein evangelischer Pastor bezieht Stellung und kritisiert sowohl in seiner Rede als auch in seiner Gesangsdarbietung, die menschenfeindliche Haltung der Kirchen in der gegenwärtigen Situation. Schließlich kommen auch einige Polizisten zu Wort, die von ihrem Dienst suspendiert wurden, weil sie nicht bereit sind, gegen den Schutz der Bürger zu arbeiten. Auch Thomas Bauer, ein Oberstleutnant AD der Bundeswehr erklärt, dass es für ihn außerordentlich schwierig ist, einem Land mit einer korrupten Regierung zu dienen. Und auch der bekannte Fußballspieler Thomas Berthold bekundet seine Unterstützung im Kampf für Frieden und Freiheit. Und viele andere mehr – wie gesagt, diese Reden sind in den alternativen Medien zu finden.

Doch ist es schwer all dem Gesagten eine gemeinsame Linie oder Vision zu entnehmen. Einigkeit herrscht nur darüber, was nicht geschehen darf. Nämlich eine Wirklichkeit, wie sie bereits in Melbourne in Australien stattfindet: mit Dronenüberwachung und willkürlicher Gewalt der Polizisten gegen die Bürger- ein Szenario, das an die Dystopie „1984“ von George Orwell erinnert.

Neue Helden hat das Land

Allerdings fällt mir eines sehr positiv auf: gerade die aktuellen, desolaten, verwirrenden und zum Teil deprimierenden Umstände, wie z.B. dass Gebärende Masken tragen müssen oder dass Gewalt inszeniert wird, führen dazu, dass Menschen sich entschließen, etwas zu unternehmen.

Zu den guten Begleiterscheinungen der Corona-Krise gehört zweifelsfrei das Entstehen neuer Organisationen, die sich direkt und unbürokratisch um die aktuelle Bedürfnislage kümmern. Klagepaten.eu hilft allen, die aufgrund ihres Widerstandes gegen die Corona-Verordnungen mit der Polizei oder sonstigen Organisationen aneinander geraten. Mutigmacher.org unterstützt alle, die sich gegen das herrschende System wehren und mit Repressalien rechnen müssen. Wie z.B. Whistleblower oder Menschen, die nicht bereit sind, die Corona-Maßnahmen um jeden Preis durchzusetzen. In diesen Organisationen arbeiten Scharen von Anwälten, IT-lern und Fachkundige engmaschig zusammen, um Betroffenen maximale Unterstützung leisten zu können.

Der Schutz von Kindern wird von vielen thematisiert

Es gibt auch diverse Organisationen, die sich ganz besonders um den Schutz von Kindern und Familien kümmern. So gibt es inzwischen auch einen europäischen Zweig von Robert Kennedys Organisation „Children´s Health Defense“.

Und zwei offensichtlich sehr gut verdienende Unternehmer rufen vermögende Kollegen dazu auf, kleinere Unternehmen, die durch den Lockdown massiv gefährdet sind zu unterstützen, damit nicht am Ende die Konzerne – die die Einbußen locker wegstecken – sie einkaufen und wir noch mehr Monopolwirtschaft haben. Entsprechend dem Give Big Spendenverfahren spenden sie dann auch gleich gemeinsam jeweils 50.000 Euro an zwei der vorgestellten Organisationen.

Das sind beeindruckende Menschen, die einen Sinn für das Gebot der Stunde haben und kompromisslos ihrem Herzen folgen.  Sie setzen ihren Status, ihren Ruf und manchmal auch ihr Leben aufs Spiel, weil sie dies ihrem eigenen Gewissen schuldig sind. Einige Redner berufen sich auf Martin Luther und sein berühmtes Zitat, als er 1521 vor dem Reichstag in Worms stand und seine Haltung verteidigte: „Hier steh ich nun und kann nicht anders.“  Es sind Menschen, die sich jeden Tag selbst in die Augen sehen können möchten. Sie wollen auch ihren Kindern ein gutes Vorbild sein. Sie wollen sich nicht eines Tages für mögliche Versäumnisse schämen müssen. Ich finde das mutig und bewundernswert: für mich sind das echte Helden!

Mutige Denker und Publizisten

Zu diesen Helden gehören für mich auch die Journalisten, die sich gegen die Massenmedien stellen. Manche Protagonisten der alternativen Medien, wie Anselm Lenz und Samuel Eckert sind erst durch die Corona-Krise einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden. Lenz ist der Gründer und Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand. Sie ist derzeit die Auflagenstärkste deutsche Wochenzeitung). Samuel Eckert (136.000 Abonnenten) wurde über Nacht zum Youtube Star mit seiner Analyse der Infektionsberechnungen bei Corona.

Andere haben in jüngster Zeit einen plötzlichen Boom an weiteren Abonnenten erhalten, wie der alternative Newskanal von Lion-Media (131.000 Abonnenten) , der genialische politische Analyst Veikko Stölzer (BitchBotBoii 4.0 aka SonGoQ – 24.400 Abonnenten), der fein hintergründige Beobachter der internationalen Medien Sunny (Verbinde die Punkte – 53.900 Abonnenten) und die weise philosophisch-spirituelle Kommentatorin des Geschehens, Catherine Thurner aus Österreich. (Catherines Blick, 42.400 Abonnenten).  Bei allen steigen die Abonnentenzahlen täglich und natürlich gibt es noch sehr viel mehr Kanäle. Zu meinen englischsprachigen Quellen bitte einfach die entsprechende Passage in der englischen Version dieses Blogs lesen.

Die Wahrheitsfinder sind sich grundsätzlich wohlgesonnen und wiewohl nicht immer einer Meinung, unterstützen sie sich doch gegenseitig in ihrem Bestreben, ihrer entdeckten Wahrheit zu maximaler Aufmerksamkeit zu verhelfen. D.h. wenn ein Beitrag beim einen gelöscht wird, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass einer der anderen ihn auf seinem Kanal bereits hochgeladen hat. Auf diese Weise entdeckt man auch immer wieder beachtenswerte Kollegen oder Neulinge.

Für die echte Wahrheit muss man viel erlerntes Wissen aufgeben

Andere engagieren sich schon seit Jahren für investigativen Journalismus. Sie bemühen sich, abseits und oft entgegen der gleichgeschalteten Zeitungen und Fernsehsender, interessierten Menschen mit Hilfe des Internets umfassendere und auch oft kontroverse Informationen zu bieten.

Zu den Veteranen im Wahrheitsgeschäft gehören u.a. die geistreichen Geschichtsaufklärer Hans-Joachim Müller und Daniel Ruben (Tageskorrektur-Denkwerk,  91.700 Abonnenten) der höchst engagierte und rustikal-spirituelle Autor Heiko Schrang (SchrangTV 179.000 Abonnenten), der scharfzüngige Turbodenker und Journalist Ken Jebsen (KENFM 501.000 Abonnenten) und auch der unerschrockene und konstruktiv analytische Autor Traugott Ickeroth, der sich schon seit Jahrzehnten an die horrendesten Themen heranwagt. Da muss jeder für sich selbst entscheiden, wie viel kognitive Dissonanz er auf einmal ertragen kann. Zur Wahrheit zu erwachen ist ein heftiges Unterfangen.

Ickeroth ist schon lange einer meiner persönlichen Favoriten. Ich empfinde seine Kommentare und die Auswahl der von ihm präsentierten Links äußerst erhellend, wenn auch manchmal erschütternd. Er schont seine Leser glücklicherweise nicht – und doch ist er nie reißerisch.  Was ihn jedoch vor allem auszeichnet: er geht vorbehaltlos von einem guten Ende des aktuellen Geschehens aus. Auch wenn dieses Ende noch lange nicht erreicht ist und auf dem Weg dorthin das Leben vielen noch erschwert wird. Aus seiner Sicht ist das auch notwendig, damit noch viel mehr Menschen aufwachen und endlich bewusste Entscheidungen treffen.

Telegram ist derzeit vielleicht die beliebteste Info-App

Da sie alle Erfahrungen mit der Zensur bei Youtube, Instagram, Twitter und Facebook gemacht haben, haben sie längst alle einen Telegramkanal. Wer wirklich aktuell und zensurfrei informiert sein will, lädt sich diese App herunter. Und ein weiterer wunderbarer Aspekt dieser Menschen: sie zeigen ihr Gesicht, sie übernehmen die Verantwortung für ihr Tun. Sie lassen sich nicht von irgendjemandem für irgendeine Agenda instrumentalisieren, weil damit ihre Glaubwürdigkeit auf dem Spiel stünde. Das unterscheidet sie maßgeblich von vielen Journalisten, die noch für die Massenmedien arbeiten und die wiederum von bestimmten Instanzen für deren Zwecke vereinnahmt werden.

Jeder muss die Wahrheit für sich selbst finden

Die Zeiten, in denen man morgens in die Lokalzeitung und dann vielleicht noch in ein zwei überregionale Blätter blicken kann, und sich dann gut informiert fühlen darf, sind längst vorbei. Da ist leider Fehlinformation an der Tagesordnung und das gilt erst Recht fürs Fernsehen – auch international. Doch anders als zu Zeiten des Nationalsozialismus oder dem Ende der DDR haben wir nun das Internet. Dort ist ein herrlich breites Spektrum an Informationen und unterschiedlichen Darstellungen von Ereignissen.

Und da man im Internet sehr oft auch kommentieren kann, gibt es einen regen Austausch, nicht nur zwischen Journalist und Zuschauer, sondern auch unter den Zuschauern. Das ist sehr aufschlussreich. Außerdem schult es unseren Wahrheitssinn. Der hat meiner Ansicht nach mit dem Verstand, der sich so leicht täuschen lässt, wenig zu tun. Es ist eher eine Art Fühldenken. Das kann man schulen. Mit etwas Übung kann man tatsächlich wahrnehmen, ob etwas wahr ist oder nicht. Und für den Übergang tut es auch schon mal der kinesiologische Selbsttest… Dazu gibt es jede Menge Infos online. Einfach mal ausprobieren!

TEIL III: JETZT IST JEDER VON UNS GEFRAGT

Ich wollte es lange nicht wahrhaben, doch es wird mir immer deutlicher. Unser ach so fortschrittliches und freies Deutschland ist das schon lange nicht mehr, wenn es das überhaupt je in vollem Umfang zu meiner Lebzeit (ich bin Jahrgang 66) gewesen ist. Doch ich kannte es ja nicht anders. Vielleicht wissen viele von uns gar nicht wirklich, was echter Frieden und echte Freiheit wirklich sind. Aber das zu erörtern, führt an dieser Stelle zu weit.

Wir befinden uns in einer Diktatur

Schon vor einigen Jahren wollte ich einen Artikel auf Spiegel online kommentieren. Mein Kommentar wurde gelöscht und ich erhielt eine Email von Spiegelonline, dass meine Äußerung nicht der von ihnen propagierten Gesinnung entspräche. Es ging um den – angeblichen – Konflikt zwischen Russland und Amerika und nur Kommentare, die pro-amerikanisch und anti-russisch seien, wären geduldet. Das gab mir sehr zu denken.

Neulich stöhnte ich einer Freundin gegenüber, dass das politische immer mehr in mein Privatleben dringt. Sie meinte, dass sei ein untrügliches Zeichen einer Diktatur!  So sei es auch am Ende der DDR gewesen. Sie hat dies in Ostberlin miterlebt, bis sie ein paar Monate vor dem Mauerfall ausreisen konnte. Typisch sei auch das Auseinanderklaffen von persönlichem Erleben und der Schilderung in der Presse. Die tatsächliche Wirklichkeit und die behauptete Wirklichkeit haben immer weniger miteinander zu tun. Das trifft für unsere Gegenwart absolut zu.

Es ist schockierend jetzt, während ich diese Schilderung niederschreibe, festzustellen, wie die Mainstreammedien über die Demo berichten. Sie fokussieren sich vor allem auf das dramatische Geschehen am Reichstag, von dem sich jetzt allmählich herausstellt, dass es eine konzertierte Aktion war, um die Demonstranten in einem schlechten Licht darzustellen. Das ist gelungen. Aber auch das werden die ach so seriösen Mainstreammedien natürlich nie berichten.

Masken im außen und innen

Und immer mehr Menschen berichten mir, dass sie sich hüten, ihrem Chef oder ihren Arbeitskollegen ihre wahre Meinung mitzuteilen – weil sie das in Gefahr bringen könnte, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Einige fürchten auch Denunziation durch gewisse Mitmenschen. Also  maskieren sie ihre Wahrheit.

Und eine weitere Erfahrung, mit der ich ebenfalls nicht alleine bin, ist das „auf Eis legen“ gewisser Kontakte. Menschen, mit denen ich mich bis vor kurzem noch entspannt austauschen konnte, wollen die Fragwürdigkeit der Corona-Infektionszahlen, des Verhaltens der Medien und positive Aspekte von Präsident Trump keinesfalls diskutieren. Da man sich nicht entzweien will, zieht man sich zurück, in der Hoffnung, dass uns irgendwann „die echte Wahrheit“ ALLE frei macht. Auch das ist typisch für eine Diktatur: die wachsende Einsamkeit der anders denkenden… Und seit wann hat die Mehrheit immer Recht?

Auf Dauer müssen wir alle Farbe bekennen

Gegenwärtig ist die Flut von Informationen, sowohl der echten, als auch der frisierten (und wo fängt das an und hört das auf?) kaum mehr zu bewältigen. Selbst ach so „echte“ Bilder könnten gefälscht sein. Es ist längst kein Problem mehr, in einem Clip Stimme und Mundbewegungen mit Hilfe von Tricktechnik der gewünschten Aussage anzupassen. Dafür gibt es sogar schon eine App, und jeder mir einem halbwegs aktuellen Smartphone kann so ein Video erstellen. Also, was ist wahr und was ist Lüge?

Wissen ist eine Holschuld – ein Satz der unter den Wahrheitssuchenden häufig fällt… Aber das Wissen alleine nützt nur bedingt. Denn daraus geht nicht immer ein eindeutiger Handlungsimpuls hervor. Es ist Charaktersache, wer sich für den stillen Rückzug „bis der Sturm vorbei ist“ entscheidet und wer sich entschließt, sich am Kampf für Frieden und Freiheit aktiv zu beteiligen. Auch das ist ein Begleiteffekt der Corona-Krise: wir lernen uns selbst und unsere Mitmenschen nochmal besser kennen.

Wer wirklich Recht hat ist aus meiner Sicht schon längst nicht mehr wichtig. Verschiedene Meinungen und Haltungen dürfen unbedingt sein. Wichtig ist allerdings, dass wir zu uns und unserer Meinung selbst stehen können. Und auch die des anderen respektieren können. Jeder muss sich selbst die Gewissensfrage stellen und davon ausgehen dürfen, dass andere das auch tun… Und sich dann entsprechend positionieren. Dann wird sehr schnell deutlich, ob man letztlich die gleichen Werte und Ziele hat, oder eben nicht. Ich nehme gerade eine Art gesellschaftliche Neuordnung wahr: alte Freundeskreise zerbrechen, neue entstehen.

Vor dem Aufbruch kommt wohl der Zusammenbruch

Wir sind gerade in einem schmerzhaften Prozess, denn derzeit bricht vieles zusammen: ganze Weltbilder – was man für wahr hielt (weil es einen z.B. so gelehrt wurde…) entpuppt sich als Täuschung. Beziehungen zu Menschen, denen man sich verbunden fühlte sind plötzlich am anderen Ende des eigenen Spektrums.  Und schließlich bröckeln auch Selbstbilder: Wie steht es um unsere Zivilcourage? Wie groß ist unsere Angst? Wie groß unser Mut? Was ist uns Frieden und Freiheit wert? Wie viel Beschränkung lassen wir zu? Wann ist unsere ganz persönliche Grenze überschritten? Und was machen wir dann?

Inzwischen erreichen mich jede Menge Links, wie es am 30.08. weiter ging. Beispielsweise die Bilder, wie die Polizei mit Gewalt gegen friedliche Demonstranten an der Siegessäule vorgeht. Unsere seriöse deutsche Polizei, die sich für die fortschrittlichste und fairste der Welt hielt, zerstört gerade ihr Image. Solche Bilder kennen wir sonst nur aus politischen „Krisengebieten“ wie den Nahen Osten oder Kolumbien…

Wir sind mitten in der Apokalypse

Laut diverser Propheten und Esoteriker sind wir mitten in der Apokalypse. Apokalypse heißt Offenbarung – und gerade offenbart sich sehr vieles…Viele Lügen und Illusionen werden als solche deutlich. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen ent-täuscht sind. Die Wahrheit zu erkennen ist ernüchternd und schmerzhaft. Aber schließlich befreiend und ermächtigend, wie alle wissen, die schon mal einen mächtigen Beziehungsstreit durchgestanden haben. Diesmal geht es um nichts weniger als die Beziehung zu dem, wer wir glaubten zu sein. Als Mensch, aber auch als Staatsbürger und für manche auch darüber hinaus!

Ich persönlich glaube, dass in all dem eine Riesenchance für uns alle liegt, nämlich nichts weniger als eine neue, gesündere, menschenfreundlichere und lebensbejahendere Seinsweise zu entdecken, in der wir schließlich ein neues Bewusstsein für unsere Denken, Fühlen und Handeln entfalten. Aber dafür bricht halt die alte Seinsweise erst mal zusammen.

Was für eine Zukunft soll her?

Der einzige gemeinsame Nenner der Demonstranten ist, dass es nicht so weiter gehen darf, wie bisher und dass auch das, was zur gegenwärtigen Situation geführt hat, abgeschafft werden muss. Ein massiver Wandel muss her. Der soll möglichst ohne Gewalt und friedvoll geschehen. Wie massiv dieser Wandel ist und wie er in Deutschland von Statten zu gehen hat, da gehen die Meinungen und Vorstellungen weit auseinander.

Viele meinen noch immer, dass das Grundgesetz eine solide Grundlage ist und dass unser demokratisches Regierungssystem lediglich reformiert werden muss. Andere – die gerne pauschal den „Reichsbürgern“ zugeordnet werden – wollen, dass ein Friedensvertrag von den alliierten Besatzern, allen voran Russland (Putin) und USA (Trump) eingefordert wird, weil Deutschland seit 1945 kein freies Land ist. Sie wünschen sich, dass auf der Grundlage der Verfassung des deutschen Reichs von 1871 unter Reichskanzler Bismarck  ein neues freies Deutschland geformt wird. Und wieder andere meinen, die Entscheidungen über die unmittelbare Zukunft von Deutschland seien längst gefallen. Die Firma „BRD“ sei längst abgewickelt und Frau Merkel darf noch solange totalitäre Staatschefin spielen, bis das deutsche Volk seine Souveränität wieder beansprucht und sich jeder einzelne Bürger seiner Mündigkeit bewusst ist und erwachsen damit umgeht.

Noch hat die Illusion mehr Macht als die wahre Wirklichkeit

Doch noch hält die große Mehrheit unserer Bürger ihre aktuelle Illusion für die Wirklichkeit. Sie lassen sich massiv von den Mainstreammedien steuern, die ein Bild von einem souveränen deutschen Staat behaupten. Diese Medien geben ihren Konsumenten das wohlige Gefühl gute Bürger und anständige Mitmenschen zu sein, wenn sie sich nur brav an die wachsenden Beschränkungen halten. Ganz nebenbei werden immer weiter Ängste geschürt, so dass die Fügsamkeit die einzige Sicherheit zu bieten scheint.

Außerdem enthalten die Medien ihren Konsumenten alle möglichen Wahrheiten vor. In dem sie beispielsweise die wachsende Zahl der Demonstranten als rechtsradikale und Corona-Leugner verunglimpfen. Sie stellen  die Polizei als tüchtig und loyal dar, obwohl sie mit fragwürdigen Methoden ein korruptes System und nicht seine Menschen schützt. Und sie schweigen beharrlich über die aktuell so virulenten Themen wie Pädophilie, Menschenhandel und die abscheulich absurden Auswüchse des globalen Satanismus. Es gilt das alte Motto: „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“. Also wird all dies als verschwurbelte Phantasien einiger Verschwörungstheoretiker abgetan. Nur komisch, dass es offenbar immer mehr davon gibt…

Wahrheit kann sehr unangenehm und schmerzhaft sein. Also kuscheln sich viele noch tiefer in das ihnen gewohnte Weltbild und hoffen innigst, dass es nur die bösen Verschwörungstheoretiker sind, die aktuell Wahrheit und Wirklichkeit verzerren und dass Mutter Regierung und Vater Staat irgendwann wieder alles in Ordnung bringen. So lange unsere Massenmedien derart mächtig sind, so lange werden wir auch in eine Art großem Kindergarten leben, wo andere über unser Sein und Tun bestimmen dürfen. Unsere hochbezahlten Betreuer entscheiden, was wir spielen dürfen, wann wir wie raus dürfen, wann wir uns die Hände waschen sollen und was es zu essen gibt… Scheinbare Fürsorge und machtvolle Bespassung (Netflix und Amazon Prime boomen!) lenken vom Mangel an Frieden und Freiheit ab.

Wenn wir was verändern wollen, müssen wir uns wandeln

Doch immer mehr Menschen haben genug davon. Sie haben begriffen, dass wir endlich erwachsen werden und uns aktiv an der Gestaltung der Welt, in der wir wirklich leben wollen, beteiligen müssen. Dass es nicht nur um Konsumgüter, Reisefreiheit und eine gesicherte Rente geht, sondern vor allem um nachhaltige Gesundheit, Umweltpflege und Mitmenschlichkeit.

Und es geht ganz besonders um Wahrhaftigkeit und Authentizität und die Fähigkeit, sich so ehrlich, wie möglich auf Augen- und Herzhöhe begegnen zu können. Dann zeigt sich, wer von Angst und/oder einem Machtbedürfnis angetrieben wird. Dies ist aber der Gemeinschaft von Menschen nicht dienlich, denn es führt langfristig wieder zu Spaltung… Doch in der Wahrhaftigkeit und der Authentizität ist es jedem möglich auf seine Herzstimme zu hören.  Das wiederum fördert  die schöpferische Vernetzung untereinander und setzt neue Potenziale frei. Dann haben Frieden und Freiheit überhaupt erst eine Chance.

Wir müssen uns klar darüber werden, was wir wirklich wollen

Welchen Beitrag jeder einzelne von uns dazu leisten kann, muss jeder für sich entscheiden. Für manche wird es sinnvoll sein, auf ihnen gemäße Weise ihre Stimme zu erheben. Für andere wird es stimmiger sein, sich den gegenwärtig entstehenden Organisationen und Netzwerken anzuschließen. Diese werden durch wachsende Beteiligung aus der Bevölkerung immer stärker. Sie können möglicherweise auf ganz organische Weise irgendwann die alt-paradigmatische hierarchische Staatsform ablösen. In der sich mündige Bürger gemeinsam selbst verwalten und schließlich auch eine neue Wirtschaftsform leben. Dazu hab ich bereits Anregungen geliefert.

Ich glaube, dass es jetzt vor allem auf unsere individuelle und gemeinsame Visionskraft ankommt. Wir müssen schon jetzt beginnen, zusammen eine Welt zu manifestieren, in der alle Menschen in Freiheit und Frieden leben können. Doch noch hängen zu viele Menschen am alten und tun sich schwer, es loszulassen. Sie fürchten die Zukunft, selbst wenn sie viel besser sein könnte, als ihre Gegenwart. Aber jeden Tag begreifen mehr Menschen, dass das Neue, was da kommen will, unaufhaltsam ist und jeder einzelne aufgefordert ist, seine Fähigkeiten zu seinem Wohl und dem Wohl aller einzusetzen… Dann sind Frieden und Freiheit nicht mehr nur ein Konzept, sondern Teil unseres gelebten Alltags. Vermutlich in einer Art und Weise, wie es die allerwenigsten bisher selbst erlebt haben.

Eine Metapher zum Schluss

Mir kam dazu ein Bild. Wie oben bereits erwähnt, nehme ich vor allem zwei machtvolle Hauptenergieströme wahr. Machtvolle Energien werden in der Mythologie gerne als Drachen dargestellt. Also sagen wir, es gibt den schwarzen Drachen der Dunkelwütigen, dessen Ziel Zwietracht und die Unterdrückung der Menschheit ist. Doch wenn man genau hinschaut, besteht er aus lauter dunklen Motten, die gemeinsam die Gestalt eines Drachen annehmen. Jede Motte entspricht einem Menschen, der sich dieser Gesinnung zugehörig fühlt.

Und genauso besteht auch der weiße Drache aus einer großen Anzahl heller Schmetterlinge. Dieser Drache der Hellwütigen hat das Ziel der Befreiung aller Menschen, die empathisch, kooperativ und liebesfähig sind. Die meisten dunklen Motten sind längst geschlüpft und so wirkt der dunkle Drache oft noch viel mächtiger all der helle. Von den hellen Schmetterlingen sind noch viele in ihren Kokons. Aber jeden Tag schlüpfen mehr von ihnen und schließen sich der Gestalt und der Energie des lichten Drachens an. So wird er immer mächtiger und der dunkle Drache wird ihn niemals besiegen können.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der weiße Drache den schwarzen völlig verdrängt hat. Dabei werden vermutlich ein paar weiße Schmetterlinge und viele schwarze Motten ihr Leben lassen müssen. Doch letztlich entsteht durch die vereinte Kraft der lichtvollen weißen Schmetterlinge eine Welt, in der Menschen echten Frieden und Freiheit erfahren können.

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