Wir wollen uns lieben, aber?

2573 823 Elisabeth Karsten

In Deutschland wird fast jede zweite Ehe geschieden und trotzdem boomen die Dating-Webseiten. Partnerschaftscoachings und Flirtschulen erfreuen sich wachsenden Zulaufs. Es gibt immer mehr Webseiten zum Thema und der Literaturberg wächst stetig. Z.B. durch Studien, z.B. vom Allensbach-Institut 2013 „Hier funkt’s am Häufigsten“ und dem sogar verfilmten Bestseller „Warum Männer nicht zuhören und Frauen nicht einparken können“ (Allen und Barbara Pease 2003).  Außerdem durch ernüchternde Bestandsaufnahmen, wie „Warum Liebe weh tut“ (Eva Illouz, 2012) und Ratgebern wie: „Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest (Eva-Maria Zurhorst, 2009). Und schließlich durch den bereits über zwanzig Jahre alten Bestseller „Männer sind anders. Frauen auch“, auch bekannt als „Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus“(John Gray, 1993), einschließlich seiner englischen Parodie: „Women are from Bras, Men are from Penus“ (Anna Collins und Elliot Sullivan, 1999), sowie natürlich zahlreiche Kabarettprogramme, die ihr Material aus diesem Feld beziehen. Dabei ist von Liebe zwar immer die Rede – aber welchen Stellenwert hat sie tatsächlich? Dabei beschränkt sich das nicht grundsätzlich auf den sogenannten „Geschlechterkampf.“

Das Verhältnis von männlich und weiblich kann eine lebenslange Herausforderung sein

Wenn wir unsere Kultur und unser Leben so betrachten und das Maß an Stress und glücklicherweise auch Humor, die aus dem Spannungsfeld der beiden Geschlechter bzw. Pole bzw. Prinzipien ständig hervorgehen, stellt sich also durchaus die Frage: woher kommen die Spannungen eigentlich? Und das wiederum wirft die Frage auf: Warum gibt’s überhaupt männlich und weiblich? Was ist der tiefere Sinn dahinter? Gibt’s überhaupt einen? Wie ist der derzeitige evolutionsbiologische Kenntnisstand dazu?

Die erste Vermutung ist oft, dass es vor allem um die Fortpflanzung geht. Aber Recherchen haben mir gezeigt, dass das zwar naheliegend, aber naturwissenschaftlich längst nicht so offensichtlich ist. Auch der Standpunkt der Religionen dazu ist erhellend – der ist nämlich bei weitem nicht so einfach, wie man(n)/frau meinen könnte. Natürlich finden sich auch in der Philosophie interessante Impulse und zusätzlich ist eine mythologische Betrachtung reizvoll, denn das ermöglicht auch einen metaphysischen Blick auf das Thema.

Weil das in der öffentlichen Diskussion oft fehlt, wird dem in meinem Blog eine besondere Aufmerksamkeit zukommen. Außerdem haben mir meine Forschungen gezeigt, dass das Spannungsfeld zwischen männlich-weiblich in verschiedenen Kulturen und zu verschiedenen Zeiten sehr unterschiedlich und zeitweise auch bemerkenswert friedvoll gehandhabt wurde.

Höchste Zeit für eine  gründliche Erforschung

Wenn wir wirklich Frieden und ein reiferes, achtsameres Miteinander wollen, ist der innere Frieden eine Voraussetzung. Doch sehr oft spielt unser inneres und äußeres Verhältnis zu den Geschlechtern dabei eine Schlüsselrolle und kann unser Bewusstseinswachstum erschweren.

Dieser Blog widmet sich also all diesen Fragen und Ansätzen in vielfältiger Form und scheut vor keiner Quelle an spannenden Antworten zurück! Wenn dabei auch ein friedvollerer und doch faszinierenderer Umgang mit dem Thema möglich wird, hat sich die Sache schon gelohnt! Denn die Schöpfung hat zweifellos etwas unendlich Weises damit beabsichtigt, dass sie uns die Geschlechter beschert hat. Vielleicht haben wir jedoch das wahre Potential, das in Wirklichkeit in diesem Spannungsfeld liegt, noch gar nicht richtig erkannt! Es wird Zeit, dass wir das erkunden. Dieser Blog ist mein Beitrag dazu!

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