Die gute Kraft der Solfeggio Frequenzen

1920 1280 Elisabeth Karsten

Bei den Recherchen zu meinem aktuellen Buch entdeckte ich die Solfeggio Frequenzen. Ihre angebliche transformative Wirkung reizte mich und also begann ich damit zu experimentieren. Inzwischen empfinde ich sie als eine großartige seelische Alltagsbegleitung.

Also habe ich sie auch Freunden und Klienten empfohlen. Das Feedback ist so positiv, dass ich die Solfeggio Frequenzen hiermit meinen wertgeschätzten Lesern ebenfalls ans Herz legen möchte. Vielleicht können sie auch für euch bereichernd sein – oder sind es längst!

Solfeggio Frequenzen sind Heilfrequenzen

Bestimmte Heilfrequenzen waren in der Menschheit sicher schon immer bekannt. Das merken wir ja schon, wenn wir selbst singen und tönen. Vieles davon macht etwas mit uns, außer guter Laune, und manches eben stärker als anderes! Die Solfeggio Frequenzen jedoch gerieten lang in Vergessenheit und waren auch eine Weile als Esoquatsch verpönt.

Großen Anteil daran hatte der Vatikan, der den Einsatz der Solfeggio Frequenzen bei öffentlichen Messen und Gottesdiensten verbot. Denn die Klänge und Frequenzen können eine bewusstseinserweiternde Wirkung haben und das war nicht erwünscht. So überlebten sie in gregorianischen Gesängen in Klöstern, abseits der Öffentlichkeit und auch der Komponist J.S.Bach wusste vermutlich davon, ging aber sehr diskret damit um. Nur im Musikunterricht kommen sie regelmäßig als Bestandteil der historischen Entwicklung unserer Tonleiter vor. Doch ihre Heilwirkung wird dabei selten erwähnt.

Solfeggio Frequenzen entsprechen der ursprünglichen Tonleiter

Heute sind sieben aufsteigende Noten der Solfeggio Tonleiter bekannt, die wir mit den Silben Do-Re-Mi-Fa-So-La-Ti bezeichnen. Die ursprüngliche Bezeichnung begann aber mit Ut statt Do und das Ti kam auch erst später dazu. Sie wurden der ersten Strophe der Hymne an Johannes den Täufer (Paulus Diaconus 720-799 zugeschrieben) entnommen, wie sie noch immer in der Gregorianik gesungen wird.

Wiederbelebung der Solfeggio Frequenzen im letzten Jahrhundert

Erst in den 1970er Jahren wurden die Solfeggio Frequenzen von drei Amerikanern wieder entdeckt und populär gemacht. Der Naturheilkundler Dr. Joseph Pueblo stellte fest, dass sie alle Quersummen haben, die dem „Schlüssel  zum Universum“ des genialen serbischen Erfinders Nikola Tesla entsprechen, nämlich 3, 6 oder 9. Außerdem erforschte er die Wirkung jeder einzelnen Klangsilbe.

Die Bedeutung der klassischen sechs Frequenzen wurde schließlich von dem Klangforscher und Soundtherapeuten David Hulse definiert. Der Zahnarzt Dr Leonard Horowitz hat die klassischen sechs Solfeggio Frequenzen inzwischen um drei weitere ergänzt. Und schließlich besteht die Vermutung, dass alle Frequenzen, deren Quersumme 3,6 oder 9 ist eine Heilwirkung haben. Sie werden in Hertz (Hz) gemessen.

Solfeggio Frequenzen wirken unterschiedlich auf uns

Da alles in unserer Welt aus Energie und Schwingung besteht und wir durch und durch – bis in unsere Zellen hinein – selbst schwingen ist es auf schönste Weise natürlich, dass wir mit anderen Schwingungen in Resonanz gehen. Dass Schall und Klänge auch auf den physischen Körper wirken ist unbestritten. Längst werden bestimmte Heilfrequenzen sie ja auch in der Medizin eingesetzt. Es gibt Schallbehandlungen, aber natürlich auch Klang- und Musiktherapeuten, die sich heilsamer Musik bedienen.

Doch nicht jeder spricht gleichermaßen auf die Solfeggio Frequenzen an. Es ist so ähnlich, wie mit Homöopathie, Bioresonanz oder Bachblüten: manche Menschen sind sehr empfänglich dafür, andere weniger. Man kann sehr leicht für sich feststellen, ob man dazu eine Affinität hat. Dazu empfehle ich, ein bestimmtes Musikstück einmal in den üblichen 440 Hertz zu hören und dann nochmal in 432 Hertz. Hier ist ein Beispiel mit verschiedenen Arten von Musik.

Ich habe für mich festgestellt, dass ein Musikstück, das auf die 432 Hertz statt der üblichen 440 Hertz gestimmt ist, mich meist angenehmer berührt. Auch wenn ich den Unterschied nicht immer hören kann, aber ich fühle ihn! Man kann die Unterschiede auch sichtbar machen. Hier ein Beispiel, wo die reine Frequenz auf Wasserkristalle gesendet wird. Bitte vorher den Ton runterschalten – er ist ziemlich durchdringend.

Übersicht über die Solfeggio Frequenzen

Derzeit kursiert folgende Deutung, Wirkung und Chakren-Zuordnung der bekannten Solfeggio Frequenzen. Die Links sind alle Klang-Beispiele auf Youtube. Doch Solfeggio Musik ist inzwischen auf allen Sound Plattformen und natürlich auch auf anderen Webseiten zu finden.

Solfeggio Frequenzen

Name Hertz Wirkung Chakren-Zuordnung
174 Frequenz der Erdenergien

Heilung von emotionalem und physischem Schmerz und Trauma

285 Frequenz der ursprünglichen (ganzen) Form der Energien

Gewebeheilung und Immunsystemstärkung

UT 396 Befreiung von negativen Gefühlen

Auflösung von Angst und Nervosität

Wurzelchakra
RE 417 Resonanz mit dem Universum, Situationen rückgängig machen (bzw. ihre Wirkung) und Veränderungen erleichtern.

Entfernung negativer Energien

Sakralchakra
MI 528 Transformation, Wunder und Zeichen, DNA-Reparatur und Zellregeneration Solarplexuschakra
FA 639 Harmonische Beziehungen und Verbindung

Heilung von Herz, Liebe und Mitgefühl

Herzchakra
SOL 741 Erwachen der Intuition, Reinigung und Lösung von Problemen

Allgemeine Entgiftung Zellen, Organe, negative Glaubensmuster

Halschakra
LA 852 Rückkehr zur spirituellen Ordnung

Erweckung und Stärkung der Intuition, Stärkung zellulärer Stoffwechsel und mehr Energie in den Zellen

Drittes Auge
963 Frequenz der göttlichen Harmonie

Aktivierung der Zirbeldrüse und Anschluss ans höhere Selbst

Kronenchakra
999* Göttliche Einheit, Vergoldung der Aura, Engelfrequenz

Galaktisches Gewahrsein

Anwendung der Solfeggio Frequenzen

Da kann jeder für sich selbst schauen, was für ihn am besten funktioniert. Viele, Menschen, die ich kenne, haben bei Youtube gestöbert oder eigene Playlists auf den verschiedenen Plattformen für sich zusammengestellt. Wichtig ist, dass einen die Musik berührt. Wenn sie einen angenehm berührt, hat sie eine harmonisierende Wirkung.

Wenn sie einen unangenehm berührt, kann dies verschiedenes bedeuten. Es kann sein, dass man einer schlechten Klangqualität lauscht und sich die Schwingung nur unzureichend übertragen. Oder aber man hat einen Widerstand, weil etwas ‚angeschwungen‘ wird, dem man lieber ausweichen würde – dann lohnt es sich, diesem Gefühl nachzugehen und innerlich um Heilung dessen und seiner Ursache zu bitten, was dem zugrunde liegt. Idealerweise ist es dann beim wiederholten Hören der Frequenz, die das ausgelöst hat, irgendwann harmonisiert und man empfindet es nicht mehr als unangenehm.

Zur Entspannung

Viele hören die 9 Solfeggio Frequenzen gern als Ganzes bevor sie in den Schlaf sinken. Es gibt dafür ein beliebtes Musikstück auf youtube, das dauert ca. 90 Minuten.

Bei der Meditation

Dann z.B. einfach intuitiv eine der einzelnen Frequenzen aussuchen und länger am Stück hören. Ich empfehle immer mindestens 20 Minuten bis zu einer Stunde, damit sich wirklich was bewegen kann. Und je häufiger man da macht umso schneller ist die Wirkung. Manche setzen sie morgens und abends für sich ein.

Als Wandlungshilfe

Eine gute Vorgehensweise ist, ich ein Thema zu überlegen, was man in die Transformation bringen will. Z.B. „Der Stress mit dem Partner“ oder „Schreibblockade“ oder „Rückenschmerzen“ usw. usf. Dann sucht man die passende Frequenz aus und während man die Musik in einer entspannten Haltung im Sitzen oder Liegen hört, sich dafür zu öffnen, dass sich das Thema löst und sich immer weiter in die Musik hinein zu entspannen.

Zur Beruhigung

Bei Haustieren und Kindern sind sie ebenfalls sehr wirkungsvoll. Diese sprechen besonders auf die Frequenzen ab 528 Hz an.

Als Hintergrundmusik

Bei Alltagstätigkeiten neigt man eh zu einer leichten Trance. Dabei kann man sich auch wunderbar gleichzeitig auf die Musik konzentrieren bzw. sich für ihre heilsame Wirkung öffnen. Z.B. beim Putzen, Bügeln, Zähne putzen…usw.

Besonderheiten von 432 Hertz**

Die einzelnen Solfeggio Frequenzen werden inzwischen immer gründlicher erforscht und diskutiert. Ganz besonderer Aufmerksamkeit erfreuen sich 432 Hz und 528 Hz.

So herrscht eine gewisse Debatte um die Entscheidung für den Kammerton a‘ (440 Hz) als einheitlicher Stimmton, auf den Instrumente einer Musikgruppe und natürlich ganze Orchester gestimmt werden. Seit einer internationalen Konferenz 1939 in London gilt dieser in vielen Ländern als Standardton. Angeblich weil dieser Ton mit allen Instrumentengruppen am leichtesten herzustellen ist. Es gibt auch den Mythos, dass es im Interesse der Nazis war, die Musik ihrer harmonisierenden Wirkung zu entheben und sie also auch 1939 den Kammerton a‘ auf 440 Hz einführten. Aber dafür habe ich keine glaubwürdigen Quellen gefunden. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass es kein Zufall ist, dass die Musik zu dieser Zeit grundsätzlich an harmonischer Wirkung einbüßte.

Dennoch gilt die Stimmung von 432 Hz als eine ganz besondere, weil sie von vielen Musikern, Naturvölkern und Menschen als besonders harmonisch empfunden wird.

Der Begründer der Akustik, der französische Wissenschaftler Joseph Saveur konnte schon im 16. Jahrhundert nachweisen, dass verschiedene Körperfunktionen auf 8 Hz „gestimmt sind“ – und mit der 54fachen Verstärkung (432 Hz) besondere Unterstützung erfahren.

Und dieser Ton steht in Verbindung mit dem Jahreston der Erde (und ihres Kreises um die Sonne) und entspricht damit dem traditionellen vedischen Grundton „Om“.

Und ich habe festgestellt, dass wenn ich mit meiner Erdfrequenz Stimmgabel, die auf 432 Hz geeicht ist arbeite, Menschen sich leichter zentrieren können und sich leichter von allem lösen können, was nicht wirklich zu ihnen gehört.

528  Hertz gilt als die „Wunderfrequenz“

Und 528 erfreut sich eines ganz besonders hervorragenden Rufs (und einer eigenen, leider nur englischen Webseite). Dank ihres Einsatzes durch John Hutchinson, ein Experte für elektromagnetische Energie in Vancouver, Kanada, konnte ölverschmutztes Wasser gereinigt werden. Und zwar nicht nur im Labor, sondern auch am Ort der Verschmutzung. Die Frequenzen enthielten auch den Klang des Planeten Jupiter, der NASA-Aufnahmen entsprechend nahe 528 Hertz schwingt.

Auch Masaru Emoto, der die Informationsaufnahme von Wasser erforschte, hat seine Wasserkristalle Solfeggio Frequenzen ausgesetzt. Je höher die Frequenz, umso komplexer die Ausbildung der Kristalle. Ich kann hier leider aus Copyrightgründen kein Bild einfügen, aber man kann Masaru Emoto und Solfeggio in die Suchmaschinen eingeben und wird fündig.

Die Solfeggio Frequenzen werden in unserer Zukunft ganz sicher immer wichtiger. Sie erfreuen sich wachsender Popularität. Vor fünf Jahren war dazu im Internet nur kaum etwas Seriöses zu finden. Doch inzwischen gibt es jede Menge Links, manche seriöser als anderer. Da muss jeder seine eigene Wahrheitsantenne einsetzen um zwischen dem sinnvollen und dem sinnfreien zu unterscheiden.

Nicht nur Solfeggiofrequenzen können durch Klang helfen

Kürzlich kursierte ein Meme in den sozialen Medien, demzufolge man nicht singen kann, wenn man Angst hat! Und neben den Solfeggio-Frequenzen und eigenem Gesang gibt es auch noch die binaurealen Beats die man mit oder ohne Musik hören kann und die gezielt auf unseren Körper, unseren Geist und unsere Seele wirken können.

Und noch eine Bemerkung zum Schluss: der Inhalt dieses Blogs entspricht meinem aktuellen Wissensstand zu Solfeggio Frequenzen. So wie ich ihn mir aus Büchern, Links, Schilderungen anderer und eigenen Experimenten angeeignet habe. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Das muss jeder für sich prüfen.

Derzeit können wir alle maximale Unterstützung für den Erhalt unseres inneren Gleichgewichts gebrauchen. Und die Wirkung der Solfeggio Frequenzen kann letztlich nur positiv sein und das ist nicht nur jedem einzelnen, sondern auch unserer Welt insgesamt höchst förderlich! Daher möchte ich jeden ermutigen, selbst die Klänge  und Frequenzen zu erforschen! Es lohnt sich!

Nachtrag

Dank einer aufmerksamen Leserin möchte ich korrigierend ergänzen:

Die Bezeichnung Solfeggio gilt eigentlich nur für die klassischen Frequenzen der sechs ursprünglichen Silben: Ut-Re-Fa-So-La. (Siehe Tabelle)

*999 Hz gehört nicht zu den Solfeggio Frequenzen, auch wenn ihre Quersumme dem zu entsprechen scheint. Ich lasse sie aber in der Tabelle, weil diese Frequenz für viele auch kraftvoll wirkt.

** 432 Hz ist auch keine Solfeggio Frequenz – sie ist auch nicht in der Tabelle aufgeführt. Dass ich sie überhaupt erwähne ist in dem Zusammenhang missverständlich. Doch fand ich die Debatte darum spannend und auch ihr wird von vielen eine gewisse Heilwirkung zugeschrieben. Deswegen gehört sie für mich zumindest „psychologisch“ dazu.

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